Sonntag, 14. Juni 2020

Wohnmobil & Geocaching in Aschaffenburg (Bayern)

Das vergangene lange Wochenende verbrachte ich mit Team AnTiLe in Aschaffenburg. Dort gibt es einen ideal gelegenen Stellplatz als Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge. An drei ausgiebigen Cache-Tagen konnte ich mir einen Eindruck von der Gegend machen:  

Blick von der Willigisbrücke auf den Stellplatz. 

Lage:


Aschaffenburg ist eine Stadt in Bayern mit 70.000 Einwohnern. Sie liegt nicht nur direkt am Main, sondern auch an der Grenze zu Hessen. Neben der historischen Altstadt bietet Aschaffenburg unter anderem mit dem Schloss Johannisburg einige Sehenswürdigkeiten. 


Auch der geocachende Gast kommt bei einem Besuch auf seine Kosten. Es gibt hier Trails entlang des Mains, Tradi- und Mysterie-Runden, zwei Virtuals und ein paar hoch dekorierte und sehenswerte Dosen: 

Beim kleinen roten Kreis liegt Aschaffenburgs Wohnmobil-Stellplatz. 


Stellplatz:

Der gebührenpflichtige Stellplatz an der Willigisbrücke liegt unterhalb der Brücke am Main, direkt gegenüber des Zentrums. 

Auf dem Weg vom Stellplatz ins Zentrum hat man von der Willigisbrücke diesen Blick auf das Schloss. 

Für einen Besuch der Stadt und Geocaching-Ausflüge ist der Stellplatz ideal, hat aber auch Haken. 

An der Einfahrt. 

Der Stellplatz ist ringförmig angelegt und ziemlich eng. Neben den Fahrzeugen gibt es nur sehr wenig Platz, um Tische und Stühle aufzustellen. 

Obwohl der Platz direkt am Main liegt, gibt es kaum einen Blick auf den Fluss. 

Eng geht es zu am Stellplatz in Aschaffenburg. 

Bemerkenswert finde ich auch, dass man 450 Meter auf die andere Straßenseite laufen muss, um die Toilette zu entsorgen. Das ist wirklich unpraktisch geregelt. 

Nachts war es trotz der guten Lage aber angenehm ruhig. 

Geocaching:


Nach der Ankunft am Mittwochabend machten wir uns am Donnerstag bei noch recht trübem Wetter auf eine erste kleine Tour. Wir fuhren über die Willigisbrücke und folgten dann am Main der Nordroute des Ersten Mainfranken Power Trails von der Nummer 25 bis zum Ende (Nr. 37) in Mainaschaff. Dieser Weg war auch mit den Fahrrädern schön zu fahren, weil die Dosen nicht zu nah zusammen liegen. 

Mit Iris und Jürgen nördlich von Mainaschaff. 

Anschließend cachten wir uns zurück nach Aschaffenburg. 


Mal klassisch...

...mal nett gemacht. 

An diesem Tag sind mit besonders die Caches Vogelhochzeit und Es kreucht und fleucht am Wegesrand in Erinnerung geblieben. 

Vor der Rückkehr zu den Wohnmobilen besuchten wir außerdem noch die Virtuals der Stadt, Ernst Ludwig Kirchner und Der Schlossgeist
 
Am Freitag waren wir im Norden von Mainaschaff, etwa sechs Kilometer vom Stellplatz entfernt, und sammelten 51 Mysterie-Dosen, z. B. Aschaffenburger Weihnachts-Puzzlerunde und Puzzlefieber Pilze Herbstspaziergang, ein. Bei heißem Wetter waren wir ganz froh, dass wir uns den ganzen Tag im Wald aufhalten durften, wo die Sonne nicht zu durch kam. 

Die üblichen Verstecke im Wald. 

Schmelli bei den Pilzen. 

Schöner Bonus. 

In Mainaschaffs Mysterie-Norden. 

An unserem letzten Tag in Aschaffenburg cachten den Powertrail am Main südlich bis zu einer Brücke hinter Sulzbach am Main, bevor wir den Fluss überquerten und auf der anderen Seite zurückradelten. 

Am Ersten Mainfranken Power Trail. 

Wo ist die Dose?

Hier leisteten wir uns einen DNF. 

Viele Schiffe sahen wir unterwegs. 

Auf dem Rückweg zum Stellplatz gibt es keinen Trail. Vielmehr cachten wir frei Schnauze, sahen aber noch Schönes: 

Unser Weg führte uns an diesem Erholungsgebiet vorbei. 

Zufälligerweise verschlug es uns auch zu einigen Caches der Fahrrad-Recycling-Serie in Niedernberg. Das sind alte, bunt angemalte Fahrräder, die mit abwechslungsreichen, suchenswerten Caches versehen sind. Uns hat es großen Spaß gemacht! 

Eines der besagten Fahrräder. 

Auf dem Rückweg zum Stellplatz. 

Nach einer kleinen Pause beim Wohnmobil hatte ich noch Lust zu cachen und fuhr alleine noch einmal los, um mich im Ortsteil Nilkheim in der Nähe des Schönbuschsees umzusehen. Und das war gut so, sonst hätte ich die Caches von anton5255 nicht entdeckt. Die vielen Favoritenpunkte haben seine Bastelarbeiten nicht umsonst bekommen. Wenn Ihr mal in Aschaffenburg seid, solltet Ihr Euch das nicht entgehen lassen!   

Am Schönbuschsee. 

Fazit:


Das Cachen in Aschaffenburg hat mir großen Spaß gemacht. Die Lage am Main und die vielen Dosen lohnen einen Besuch. Allerdings habe ich an einem langen Wochenende natürlich nur einen Bruchteil geschafft. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, hier wieder einmal Halt zu machen.

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