Montag, 9. Oktober 2017

Mendig hatte auch 2017 etwas zu bieten: Wir hatten Angst im Dunkeln!

Die Stadt Mendig in Rheinland-Pfalz ist vielen Geocachern ein Begriff. Dort fand 2016 das Mega Nacht der Vulkane statt. Nicht erst seit dem letzten Jahr sind Michaela und Manfred, Team gorgaz, ein Begriff in der deutschen Geocaching-Community. Man kennt sie als Besucher und Helfer zahlreicher großer sowie kleiner Events und auch als Womo-Cacher sind sie in der Szene bekannt. Zum Saison-Abschluss des Womo-Event-Cache-Jahres hatten sie wieder nach Mendig eingeladen, um ihren Gästen erneut etwas Besonderes zu bieten: Auf der Burg Olbrück sollten wir Angst im Dunkeln bekommen, wozu das Geotemporale Institut extra angereist kam. Da ließen sich die Eingeladenen nicht lange bitten und kamen aus Dresden, Baden-Württemberg, Bayern und und und. Sogar Belgier, Österreicher und Schweizer wollten sich dieses Highlight nicht entgehen lassen. Und so erlebte ich das Wochenende: 

Doc Le Morte sorgte für Angst im Dunkeln. 

Donnerstag, 5. Oktober 2017


An meinem Geburtstag arbeitete ich noch bis 15 Uhr und machte mich dann auf den Weg nach Mendig. Warum auch nicht? Die Österreicher Gerwe sind schon da und veranstalten ein erstes kleines Event auf dem Stellplatz. 

Ankunft in Mendig mit Regenbogen. 

Beim ersten Event mit den Ösis. 

Der Stellplatz ist schon gut besucht. 

Freitag, 6. Oktober 2017


Den Freitag hatte ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt: Ich wollte endlich die Dosen einsammeln, die ich letztes Jahr beim Mega nicht geschafft hatte. Es war allerdings ein verregneter Vormittag, weshalb ich mich entschloss, mit den Belgiern Birre und Jeanke eine Führung im Lava-Dome zu machen: 

Beim Lava-Dome. 

28 Meter unter Tage bei der Führung über Basalt-Abbau und die früheren 28 Brauereien hier. 

Hier wurde der Basalt abgebaut - richtig interessant. 

Mit Birre und Jeanke unter Tage. 

Zurück auf dem Weg nach oben. 

Anschließend im Museum: Film eines Vulkan-Ausbruchs. 

Danach waren wir cachen und kamen an der Vulkan-Brauerei vorbei, wo wir am Abend noch essen sollten. 

Station eines Multis: Mühlräder aus Basalt. 

Eine alte Abfüllanlage für Bierflaschen. Ich glaube, das geht heute schneller! ;-)

Das gorgaz-Event-Programm startete am Freitagabend auf dem Wohnmobilstellplatz. Und es kamen zahlreiche Gäste zu Zwischen Bier und Basalt. Es wurde ein richtig schönes Meet and Greet mit vielen Bekannten und neuen Gesichtern. Wir durften den Live-Publish des Multis Eine Runde über den Stellplatz durch den weiblichen Teil der Reviewer Mummelratz erleben und trugen uns schon bald im Logbuch ein. Ganz lieben Dank an dieser Stelle an Stierwade für die tolle Final-Dose! 

Anschließend wollten wir eigentlich grillen, aber an diesem nasskalten Abend waren wir froh, dass unsere Gastgeber Plätze im Brauhaus der Vulkan-Brauerei reserviert hatten, wo wir den gelungenen Start mit guten Gesprächen ausklingen ließen:  

Beim Live-Publish des nagelneuen Multis. 

Gastgeber Manfred (rechts) im "Orga-Pavillon". 

Auf geht's - beim Lösen der Multi-Stationen auf dem Stellplatz. 

Die ersten sind schon beim Loggen. 

Birre mit der sehenswerten Final-Dose. 

Abends im Brauhaus. Hier gab es übrigens riesige Portionen zu fairen Preisen. Kann man sehr empfehlen! 

Kulisse im Brauhaus - Rechts oben haben wir gegessen. 

Meine Tag-Sammlung ist heute wieder größer geworden: CVG6VX.
Danke, Claudia! 

Samstag, 7. Oktober 2017


Der Samstag bot zwar keine Sonne, aber immerhin regnete es nicht mehr. Da startete ich zunächst in eine Fahrrad-Cache-Runde mit Jeanke: 

On Tour: Ein Nacht-der-Vulkane-Cache aus dem Vorjahr. 

Am Nachmittag verließen wir den Stellplatz in Mendig und fuhren rüber zur Burg Olbrück, wo am Abend das Highlight des Wochenendes stattfinden sollte: 

Blick vom Stellplatz auf Burg Olbrück. 

Die Womos sind da! 

Michaela und Manfred begrüßen ihre Gäste persönlich am Womo! 

Gegen Abend machten wir uns auf den Weg zur Burg: 

Schöner Schnappschuss: Birre bringt mit seinem Roll-Scooter Jeankes Fahrrad den Berg hoch.

Auf dem Weg zur Burg. 

Manfred vom Orga-Team mit dem Professor vom Geotemporalen Institut. 

Oben auf der Burg angekommen waren wir erst einmal in der Burgschänke, wo wir mit anderen Cachern plauschten und auf unseren Start warteten: 

Daniela, Stefan und Nachwuchs vom Mega Stollberg hatten ein Geburtstagsgeschenk für Schmelli dabei! 

Mein Geburtstagsgeschenk aus der Städteregion. Ist das nicht nett?
Ihr dürft es gerne discovern: ZNY005.
Ganz lieben Dank nach Stollberg. Das hat mich richtig gefreut. 

Nachdem ich in und vor der Burgschänke eine lange Zeit mit netten Geocachern verbracht hatte, war es endlich soweit: Um 21:48 Uhr starteten wir pünktlich als eine der letzten Gruppen in unsere Tour "Hast Du Angst im Dunkeln". Ich war sehr gespannt, was uns das Geotemporale Institut bieten würde. Hier sind meine Eindrücke: 

Beim Check-In. 

Die Lichtverhältnisse passen schon mal. 

Blick zurück zur Burgschänke. Aber jetzt geht's gleich los. 

Stefan vom Mega Stollberg ist schon durch und war richtig begeistert! 

Birre war nicht der einzige Rolli-Teilnehmer.
Viele Grüße. Ich hoffe, Ihr hattet genauso viel Spaß wie wir! 

Er startet auch: Der Dosenbauer (Mitte),. Er ist für dieses Event vom Bodensee nach Mendig angereist. 

Wir starten in das Abenteuer: Mit der Zeitmaschine reisen wir ins Jahr 1469: 

Es geht los: Der Professor weist uns ein. 

Erklärung der Zeitmaschine. 

Mit meinen Begleitern aus Belgien und der Schweiz - wir lauschen gespannt den einleitenden Worten. 

Als erste Station erwartete uns der Friedhof.
Mit Blitz fotografiert zeigt es leider nicht die Stimmung: Es waren nur die roten Grablichter zu sehen, was uns gleich ein Schauer über den Rücken laufen ließ. 

Im Gespräch mit dem Totengräber. 

Gruselig. 

Im Gespräch versuchten wir, Informationen zu bekommen. 

Jeanke auf der Suche nach Antworten mit einem Darsteller. 

Klasse Verkleidungen. 

Beim Pfarrer in der Kirche. Hier galt es auch, eine Aufgabe zu erfüllen.
Beim ersten Versuch brauchten wir zu lange. Da hat er uns wieder weggeschickt.
Im zweiten Anlauf haben wir es geschafft. 

Zurück am Friedhof. Wir brauchen Knochen zum Eintauschen. 

Die Darsteller spielten exzellent und hatten tolle Kostüme an. 

Und weiter, wir müssen abgeschnittene Finger nach Farbe der Nägel sortieren und zählen. 

Weiter auf der Tour. 

Hier war Teamwork gefragt. 

Mit einer alten Waage mussten wir ein Gewicht ermitteln. 
  
Nachdem wir die Aufgaben geschafft hatten, waren wir beim "Gehörnten", der unsere Antworten kontrollierte.
Hat gepasst, also durften wir zu Doc Le Morte. 

Thomas von Meeting Friends mit der letzten Aufgabe: Er hat einen Petling voll Blut aus den Innereien des "Opfers". 

Von Burgfräulein und Burgherren wurden wir verabschiedet. 

Dann trugen wir uns im Logbuch ein. 

Nach Ende des Events: Doc Le Morte mit Schmelli im Regen auf der Burg.
Typisch: Natürlich war ich es aus unserer Gruppe, der sich die Pest eingefangen hat und geheilt werden musste.
Das Kreuz auf meiner Strin verrät es nur zu deutlich! ;-)

Abschiedsbild für Birre und Jeanke mit Doc La Morte und Igor! 

Sonntag, 8. Oktober 2017


Am Sonntagmorgen schlief ich lange aus, besuchte noch das Abschieds-Event am Stellplatz unterhalb der Burg. Dann machte mich auf den Heimweg...

Die Womos beim Aufwachen am letzten Morgen. 

Fazit:


Vom Geotemporalen Institut habe ich schon viel gehört. Leider nahm ich bisher aber noch nie an einem dieser Event-Caches teil. Auf der Burg Olbrück war es endlich soweit und ich bin noch immer begeistert. Tolle Darsteller, sehenswerte Kostüme, super Aufgaben und eine perfekt inszenierte Location - auch trotz der etwas abgespeckten Version wegen des Wetters. Leider konnte ich auf Grund der Witterungs- und Lichtverhältnisse nicht noch mehr schöne Bilder liefern. Aber als Teilnehmer kann ich sagen, dass mir die zweieinhalb Stunden auf der Burg riesigen Spaß gemacht haben und ich mich tatsächlich ins Mittelalter zurückversetzt fühlte. Wir spielten die Stationen, wie in eine andere Welt versetzt. Die Startgebühr von 12,50 € waren es wert und in Anbetracht des Gebotenen habe ich sie sehr gerne bezahlt! 

Mein größtes Kompliment gilt aber dem Team gorgaz: Herzlichen Dank, dass Ihr das alles für uns organisiert und wieder nach Mendig eingeladen habt. Es waren tolle Tage, die wir bei Euch verbringen durften und nicht so schnell vergessen werden. Ihr habt Menschen aus Nah und Fern zusammengeführt, die zueinander passen und Eure Gastfreundschaft zu schätzen wissen. Danke auch an Eure Unterstützer: Birre, Gerwe, Mummelratz und Stierwade! 

Noch etwas: Am Freitagabend beim Meet and Greet wurde bekannt gegeben, dass am 11. August 2018 ein Womo-Groß-Event stattfinden wird. Auch Tagesgäste, Wohnwagen und Zelte werden willkommen sein. Mehr darüber möchte ich in meinem Blog heute noch nicht verraten. Aber schon in den nächsten Wochen kann ich bestimmt mehr darüber berichten. Also: Schaut mal wieder vorbei! 

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