Dienstag, 21. September 2010

Bei den Vindelikern

Der erste Keltenstamm, der sich einst im Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn ansiedelte, wurde Vindeliker genannt. Ihren Namen erhielten die Vindeliker von den zwei Flüssen Wertach (römischer Name Vinda) und Lech (römischer Name Licus). Ihre bedeutendste und größte befestigte Siedlung (= Oppidum) befand sich in Manching bei Ingolstadt. Sie war eine der größten Siedlungen nördlich der Alpen. Ihr antiker Name ist nicht bekannt. Aber vermutlich war sie der Hauptort des Stammes der Vindeliker. Die Allemannen wanderten ab 525 n. Chr. in zwei großen Wellen von Westen her zunächst bis zur Iller und später bis zum Lech ein. Die verbliebene keltisch-römische Bevölkerung wurde dadurch in Richtung Osten vertrieben.
Auf diese Vergangenheit wird durch eine nachgebaute Befestigung erinnert. Heute war ich auch dort und habe in einer historischen, Jahrhunderte alten Grube, einen interessanten Cache gefunden.

Der Eingang zur ehemaligen Keltensiedlung heute

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