Montag, 22. September 2014

Korridor von Neum - Bosnien-Herzegowina

Auf dem Weg an das südliche Ende der Küstenstraße in Kroatien beträgt der Abstand zur Grenze zu Bosnien-Herzegowina im Landesinneren nur noch wenige Kilometer. Hier stößt man auf ein Kuriosum, den Korridor von Neum.
 
Ein neues Land in meiner Sammlung.
  
Bereits im 17. Jahrhundert hatte die Republik Ragusa (Dubrovnik) den Osmanen diesen Korridor gewährt. Auch im Abkommen von Dayton blieb diese Regelung erhalten, weshalb Süddalmatien auch heute eine Exklave darstellt. Bosnien-Herzegowina hat hier einen acht Kilometer breiten Zugang zum Meer, allerdings keinen geeigneten Hafen. Als Gegenleistung für freie Passage durch den Korridor für die Kroatien darf Bosnien-Herzegowina den Hafen in Ploce nutzen.
 
Am heutigen Tag fuhr ich im Korridor von Neum acht Kilometer durch Bosnien-Herzegowina. Etwa in der Mitte kommt man durch das Städtchen Neum, das von Stränden, Villen und Ferienhäusern geprägt ist. An einem Hotel machte ich einen kurzen Stopp, um einen Geocache zu suchen. Dann war ich auch schon wieder in Kroatien. Ein kurzes, ungewöhnliches Vergnügen!
 
So sieht das auf der Karte aus.

An der Grenze nach Bosnien-Herzegowina.


Anfahrt auf die Stadt Neum.

Mein erster Cache in Bosnien-Herzegowina.

Und schon kam die Grenzstation nach Kroatien.
 

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